Olympic dreams...

Heute Nacht findet das olympische Triathlonrennen der Damen in Tokio statt.

Für viele Sportler geht damit ein Lebenstraum in Erfüllung.



Auch ich habe vor vielen Jahren einmal von Olympia geträumt.

1998, meinem ersten Elitejahr, konnte ich bei den German Open in Hannover viele überraschen und im internationalen Feld den 2. Platz erreichen.

Völlig euphorisch visierten wir weitere Ziele an und steigerten die Trainingsumfänge nochmals. Vor allem beim Schwimmen musste ich mich noch weiter verbessern, da bei den Olympischen Spielen das Windschatten fahren auf dem Rad erlaubt ist.

Ich investierte fast 50% meiner Trainingszeit ins Schwimmen, konnte Fortschritte erzielen, war dann aber bei den entscheidenden Rennen so verkrampft, dass ich meine Leistung nicht abrufen konnte.

Aufgrund fehlender Perspektive (da ich die Schwimmschwäche nicht wirklich beseitigen konnte) wurde ich von der Deutschen Triathlon Union nicht weiter für die Nationalmannschaft nominiert.

Ein harter Rückschlag damals für mich als junge Sportlerin.


Zum Glück haben mich meine Eltern motiviert weiter zu machen und den Schritt zur Langdistanz zu gehen.

Was ich dadurch noch alles erleben durfte ist unbezahlbar.


Nicht immer erreichen wir alle unsere Ziele und Träume, aber mit den richtigen Menschen an der Seite verkraften wir Rückschläge viel besser und haben den Mut neue Ziele anzuvisieren.




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