Inspiration beim Spendenlauf

2.7.2017

 

Bereits zum fünften Mal fand der Spendenlauf der Firma Würth Industrie Service in Kooperation mit Würth IT auf dem Drillberg in Bad Mergentheim statt und fast schon traditionell, auch zum 5. Mal, durfte ich diesen Lauf unterstützen und begleiten.

 

Würth Industrie Service war für mich als Profi-Triathletin viele Jahre ein wichtiger Sponsor, daher freue ich mich sehr, dass ich jetzt ein klein wenig dieser Unterstützung zurückgeben kann.

 

Nach Feierabend um 17:30 Uhr durfte ich für die rund 190 teilnehmenden Würth-Mitarbeiter das Warm up übernehmen, damit wir gemeinsam mit und für die Kinder und Jugendlichen des Vereins Sprungbrett laufen konnten.

 

Trotz Temperaturen jenseits der 30 Grad Marke ließen es sich viele Mitarbeiter nicht nehmen möglichst viele Runden a 1,1 km für den guten Zweck zu laufen.

Ganz besonders motivierend dabei: dank der zusätzlichen Spende der Würth IT zählte auch dieses Jahr jede Runde doppelt.

 

Mit einer Gesamtzahl von 1326,5 Kilometern, was 1206 gelaufenen Runden entspricht, konnte eine stolze Summe von 2412 Euro gesammelt werden.

Anlässlich des herausragenden Engagements der Läufer und der extremen Temperaturen wurde der Spendenbetrag auf 3500 Euro aufgerundet, was schlussendlich zu einer stolzen Spendensumme führte.

 

Gelaufen wurde in diesem Jahr für die Stiftung Sprungbrett.

Das ist ein Verein, der seinen Schwerpunkt darauf hat, dass Menschen mit Behinderung durch eine individuelle Förderung gleichberechtigte Möglichkeiten im Leben und im Alltag erhalten, um so wieder möglichst gut integriert zu werden.

 

Ich selbst lief jede Runde mit einem anderen Kind oder Jugendlichen der Stiftung und erfuhr so sehr viel über die einzelnen Schicksale.

Das hat mich sehr bewegt und aufgewühlt.

Wie oft hadern wir mit unseren Problemen, die im Gegensatz zu dem dieser Kinder, so unbedeutend sind.

 

Beispielsweise durfte ich einen kleinen Jungen und seine Mama kennenlernen, der erst vor 2 Jahren durch einen tragischen Unfall ein Bein verloren hat. Wie schlimm muss das für diesen kleinen Mann und auch für seine Eltern gewesen sein!

Aber sie jammerten nicht sondern, und dass hat mich unglaublich nachdenklich gemacht, sie schauen hoffnungsvoll nach vorne, versuchen das beste aus der Situation zu machen und das Leben mit all seinen Hürden zu meistern. Dieser kleiner Junge sprühte geradezu vor Lebensfreude. Davon können wir uns alle eine Scheibe abschneiden.

 

Ich hatte in meinem Leben als Profi-Triathletin fantastische Unterstützung von Seiten meiner Sponsoren und natürlich durch meine Familie. Dieser Junge, der stellvertretend für alle Kinder und Jugendlichen dieser Stiftung steht, braucht auch Unterstützung. Wie mir seine Mama erzählt hat, half ihm z.B. das therapeutische Reiten sich wieder aufzurichten, Vertrauen zu schöpfen,...

Ich finde es großartig, dass Würth sich für Projekte wie diese stark macht und Kindern dadurch wieder etwas besonderes ermöglicht.

 

Durch den Sport habe ich gelernt, dass es nie immer nur Berg auf geht, dass es sich aber lohnt zu kämpfen, Ausdauer zu beweisen und immer weiter zu machen.

Diese tapferen Kinder und Jugendliche haben mich inspiriert und es war mir eine Ehre diese Aktion zu begleiten.

 

 

 

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