Pasta vom Vortag?
Bitte nicht wegwerfen!
Ja, richtig gelesen. Denn manchmal darf Essen erst mal eine Runde chillen, bevor es für unseren Darm sogar interessanter wird.
Genau darüber haben wir gestern in unserem Online-Kochworkshop mit den Mitarbeitenden von Würth gesprochen – nebenbei wurde natürlich auch fleißig geschnippelt, gelacht und eine richtig leckere mediterrane Bowl gezaubert.

Und weil ich es liebe, wenn beim Kochen plötzlich dieses „Echt jetzt?!“-Gesicht auftaucht, gab’s natürlich ein paar Ernährungs-Aha-Momente.
Zum Beispiel bei Pasta, Kartoffeln & Reis:
Abkühlen lassen kann was!
Denn beim Abkühlen verändert sich ein Teil der Stärke und wird zur sogenannten resistenten Stärke.
Klingt kompliziert? Ist es gar nicht.
Unser Dünndarm sagt: „Nö, die krieg ich nicht klein.“ – unsere Darmbakterien sagen: „Her damit!“
Deshalb können Kartoffeln, Reis oder Pasta vom Vortag durch das Abkühlen sogar mehr resistente Stärke enthalten.
Und dann noch unser Blutzucker-Aha:
Kohlenhydrate sind nicht automatisch die bösen Buben.
Spannender ist, womit wir sie kombinieren.
Gemüse, Hülsenfrüchte, Eiweiß und Fett sorgen dafür, dass die Mahlzeit langsamer verdaut wird und der Blutzucker weniger schnell hochschießt.
Genau deshalb mag ich solche Bowls:
Pasta + Gemüse + Hülsenfrüchte + Kräuter + gutes Fett = nicht Verzicht, sondern ziemlich clever gegessen.
Denn gesund essen heißt für mich nicht: alles verbieten, Kalorien zählen und beim Kuchen traurig zuschauen.
Es geht um kleine Tricks, gute Kombinationen und Essen, das im echten Leben funktioniert.
La dolce vita – aber bitte mit Ballaststoffen!




















